|
FreeLanpartyInterIntranetSystem v1.2.1506
| 22.09.09 20:15 | Pforzheimer Zeitung |
|
Stadtansicht mal anders
Den Sonnenaufgang am Freiburger Münstermarkt anschauen und
dann das bunte Treiben am Bertholdsbrunnen beobachten – das geht neuestens innerhalb weniger
Sekunden.
Möglich gemacht hat das der aus Rottweil stammende Reinhard Schmidt,
der in Pforzheim Visuelle Kommunikation studiert.
Er hatte während seines Zivildienstes in Freiburg die Idee, von der
Universitätsstadt ein Daumenkino zu basteln. Der Film "Koiyaanisqatsi"
aus dem Jahr 1982, von Godfrey Reggio, war eine große Inspiration für den
22-Jährigen, in Eigeninitiative Zeitraffer zu erstellen, um die Dynamik eines
Ortes dadurch zu veranschaulichen.
"Die Möglichkeit gefilmte Zeitraffer in Daumenkinos zu bannen, faszinierte
mich schon damals", sagt er.
Er begann in Freiburg mit ersten Testaufnahmen mit einer geliehenen DV-Kamera
und stellte ab Herbst 2008 seine Kamera an vielen Orten auf, baute erste
eigene Daumenkino-Dummys, holte sich Feedback ein und lernte die Stadt
besser kennen. Auf seinem Weg traf Schmidt viele Unterstützer – sowohl Freunde
des Mediums Daumenkino als auch der Stadt Freiburg, die ihm in vielerlei Form
bei der Realisierung halfen.
"Das ganze Projekt war für mich mit einem starken Lernprozess verbunden",
merkt der 22-Jährige an.
So hatte er schon vor Beginn seines eigentlichen Studiums sein erstes
erfolgreiches Projekt abgeschlossen, von dem bereits eine zweite
Auflage produziert wird. Sein 80-seitiges Werk "24h Freiburg" hat sogar den
Berliner "Flipbook Contest", ein Wettbewerb für Daumenkinos, gewonnen.
Eindrücke von Schmidts Arbeit sind im Internet unter
www.freiburg-daumenkino.de zu sehen.
Was ihn antreibt, ist das Medium Daumenkino auszureizen und dabei etwas
von Relevanz zu schaffen. Dabei möchte er auch die Schönheit und die
Lebendigkeit Freiburgs darstellen. Sein absolutes Wunschprojekt wäre, einmal
ein Daumenkino von der Dynamik bei den Containern im Hafen von Kopenhagen
herzustellen. Für sich selbst arbeitet der Student derzeit noch an einem
40-seitigen Animationsfilm mit Aquarellfarben.
Ob er ein solches Projekt auch für die Stadt Pforzheim
anfertigen würde, darüber hat sich der 22-Jährige noch keine Gedanken gemacht.
Aber das Know-how dafür hätte er immerhin...
Quelle: Pforzheimer Zeitung #219, Stadtgeflüster
|
| 08.09.09 11:17 | Badische Zeitung |
|
Das Daumenkino ist fertig: Freiburg im Schnelldurchlauf
Geschenkidee für Touristen und Einheimische: Das Freiburger Daumenkino ist
nun erhältlich – es liefert Kurzfilm und Stadtführung im handlichen Format.
Der Film startet um 5.42 Uhr: Auf dem noch dunklen Münsterplatz beginnt der
Tag für die Händler. Während der Rosenstand mit dem Aufbau anfängt,
füllt sich der Platz allmählich mit weiteren Ständen und Menschen:
Das alltägliche Treiben hat begonnen.
So fängt Reinhard Schmidts Stadtführung an.
Der 21-jährige Grafikstudent aus Pforzheim gestaltete ein Daumenkino über
Freiburg mit den zwei stadtbekannten Motiven: Münsterplatz und Bertoldsbrunnen.
Das erste Motiv zeigt den geschäftigen Marktplatz, das zweite das Zentrum der
Stadt mit den sich kreuzenden Straßenbahnlinien. Die etwa 100 Bilder sind in
einem kleinen Büchlein, "24h in Freiburg", zusammengefasst und zeigen beim
Blättern einen Kurzfilm – Daumenkino eben. Das Tempo der Stadtführung
bleibt dem Betrachter überlassen. Großer Preis für kleines Kino:
In Berlin gewann Reinhard Schmidt mit seinem Daumenkino den Flipbook Contest 2009.
Die Geschenkidee ist im BZ-Shop in der Bertoldstraße 7 und im "Schwarzundwald"
in der Universitätsstraße für 4,50 Euro erhältlich. Der bei den Arbeiten
entstandene Kurzfilm ist unter www.freiburg-daumenkino.de zu sehen.
Quelle: Badische Zeitung
|
| 05.08.09 22:45 | Georg Giesenbrecht |
|
ChilliMag 06/07.09
Der Grafikstudent Reinhard Schmidt hatte eine Vision.
Was heißt eine? Hunderte!
Und die bestehen aus einzelnen Bildern, die sich bis zu einem gewissen Grad sehr ähnlich sehen.
So ähnlich, dass sie – wenn man sie in einer bestimmten Reihenfolge hintereinander legt – beim Durchblättern
diesen immer wieder verblüffenden Effekt haben, wie ein kleiner Film zu wirken.
Hat es jetzt geklingelt?
Genau – Daumenkino ist das Zauberwort!
Der kreative Hobbyfotograf mit Studienschwerpunkt "Visuelle Kommunikation" war im vergangenen Jahr oft in der Stadt
unterwegs und hat in unzähligen Aufnahmen Freiburg eingefangen, an einigen ausgesuchten Orten, jeweils über
den Zeitraum eines Tages hinweg.
Daraus entstand das Projekt "24h in Freiburg", mit dem Reinhard Schmidt sogar den Berliner Flip Book Contest 2009
gewinnen konnte. Sein Anliegen, die verschiedenen Facetten der Stadt im Zeitraffer darzustellen, verwirklicht er nicht
nur durch die Verwendung des Videomaterials im Internet (www.daumenkino-freiburg.de), er hat auch einem tot
geglaubten Medium – dem Daumenkino für die Hosentasche – wieder neues Leben eingehaucht.
Ab Juli wird eine erste Ausgabe mit zwei Freiburg-Filmchen bei Kiosken, in Tourismus-Läden und bei VAG
plus-punkt erhältlich sein.
Georg Giesenbrecht
ChilliMag 06/07.09
|
| 17.02.09 16:12 | Fudder |
|
24h in Freiburg: Das Daumenkino-Video
Wie heißt es so schön: Kunst kommt von Können.
Das Projekt "24h Freiburg" ist definitiv ein Beweis für diese Weisheit.
Der 21-jährige Grafikstudent Reinhard Schmidt hat Freiburger Plätze und Szenen so ungewöhnlich und wunderschön eingefangen,
dass selbst für echte Bobbele noch Überraschungen dabei sein dürften.
Überzeugt euch selbst und schaut euch sein elektronisches Daumenkino bei uns online an.
Reisereportagen sind, im besten Fall, so etwas wie Charakterstudien eines Ortes.
Wenn man danach geht, hat Reinhard Schmidt es geschafft, mit 2:05 Minuten die kürzeste Reisereportage
der Welt herzustellen: In weniger Zeit, als ein durchschnittlicher Radiosong dauert,
hat Reinhard den Charakter unserer beschaulichen Breisgaumetropole eingefangen.
Ob Münsterplatz, Mensa oder das Lichterspiel der Hochhäuser in Weingarten,
ob von der Vogelperspektive vom Schlossberg auf die Stadt oder die Nahaufnahme
von Regentropfen auf der Windschutzscheibe eines Autos im Innenstadtverkehr – immer
wieder neue Blickwinkel und Szenen hat der Student gefunden, die überraschen und trotzdem
jedem vertraut sein dürften.
Im November hat Reinhard auf fudder erzählt,
wie es zu dem Projekt kam: 16 Stunden Film und mehr als 2500 Fotos hatte er damals schon.
In den letzten drei Monaten hat er die Datenflut gebändigt. Dabei herausgekommen ist dieses kleine Kunstwerk.
|
weitere
Archiv
|
|
|
|